Zeitgeister
Mittwoch, 8. August 2007 | Autor: peno

Immer häufiger und forscher betreiben intellektuelle und politische Meinungsmacher gesellschaftliche Neuorientierungen. Ihre scheinbar unverfänglichen Motti: „Wertegesellschaft“, „Neue Leitkultur“. Geschichtliche Fakten, Bezüge, Zusammenhänge werden verdrängt und/oder umgedeutet.1
Der in Deutschland ablaufende Prozess des Umschwenkens in ein rechtslastiges, nationalkonservatives Denken wird heute insbesondere in Frankreich gestützt: A. Finkielkraut, B.-H. Levy, A. Glucksmann, B. Kouchner … Auch mit deren Unterstützung versucht die „Neue Rechte“ in Deutschland mehrheitsfähig zu werden.
Bei den Vertretern einer „Neuen Leitkultur“ kristallisieren sich drei Kernbereiche heraus:
- Geschichtsrevionismus: Neubewertung der NS-Zeit,
- Verharmlosung rechtsextremer Tendenzen,
- Einschränkung von Freiheitsrechten unter dem Etikett realer und/oder fiktiver Terrorgefahren.
In den folgenden Abschnitten werden in knapper Auswahl medienwirksame Multiplikatoren als Wegbereiter einer restaurativen, zeitgeistigen Neuorientierung zitiert. Je nach politischer Einbindung und Zielsetzung vermischen sich dabei die o.g. Bereiche. Die Wirkung dieser Mainstreamer ist im nächsten Abschnitt festgehalten.
- vgl. dazu auch Schulen im Nationalsozialismus [↩]


Beobachtungen zu Politik und Gesellschaft - kommentiert, glossiert und zur Diskussion gestellt.




Dienstag, 16. Oktober 2007
Zur Leidkultur ein hoffentlich interessantes Buch:
Der Multikulti-Irrtum, von Seyran Ates, vorgestellt bei hpd-online