In nomine Domini
Mittwoch, 18. März 2009 | Autor: peno
In studentischen Kreisen war damals – unabhängig von der jeweiligen Religionszugehörigkeit - folgender Liedtext sehr beliebt:

Der Papst lebt herrlich auf der Welt … tra la la
er lebt von unsrem Ablassgeld … tra la la
er trinkt den allerbesten Wein,
d’rum möcht’ ich auch der Papst mal sein.
Doch nein: er ist ein armer Wicht … tra la la
Ein hübsches Mädchen küßt er nicht … tra la la
Er schläft in seinem Bett allein,
d’rum möcht’ ich auch der Papst nicht sein!
Durchaus möglich, dass in diesem scholastisch codierten Text die tiefere Erklärung für die neueste Botschaft unseres lieben Papstes an die vielen Millionen Afrikanerinnen und Afrikaner zu finden ist. In seiner unendlichen Liebe und unergründlichen Weisheit verkündet Benedikt XVI., dass „Enthaltsamkeit, gepaart mit spirituellem Erwachen und Freundschaft für die Leidenden“ die besten, kirchlich erprobten Rezepte gegen Aids sind – viel besser und vor allem sehr viel gottgefälliger als die teuflischen Machwerke wie etwa Kondome und dergleichen!
Die Afrikanerinnen und Afrikaner werden es dem Heiligen Vater danken.
PS: Bekanntlich wird hinter der Hand immer wieder kolportiert, dass Benedikt zumindest in seinem gütigen Herzen ein heimlicher Pius-Bruder sein soll. Es scheint etwas dran zu sein. Jedenfalls soll Benedikt einen regen und regelmäßigen Gedankenaustausch mit Bischof Williamson pflegen.
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