mutig, mutig …
Sonntag, 7. September 2008 | Autor: peno
„Ich kann, was den Grad des Wahnsinns betrifft, keinen großen Unterschied erkennen zwischen jemandem, der von Gott den Auftrag bekommt, im Irak einzumarschieren, und jemandem, den Allah damit beauftragt, das World Trade Center einzuäschern.“1
Wie kann man sich erdreisten, den hehren Willen eines christlichen Gottes mit dem Einäscherungsauftrag eines Allah gleichzusetzen?
Hier wird ein scheußlicher Antiamerikanismus deutlich! Ganz zu schweigen von der Verunglimpfung unserer Schutzmacht …
Ein paar Kollateralschäden mussten bei der Erledigung christengöttlicher Aufträge immer hingenommen werden. Etwa wie jetzt tagtäglich im Irak oder in Afghanistan … Das ändert nichts, aber auch gar nichts an der christlichen Nächstenliebe, von der sich die westliche Politik stets leiten lässt.
Die Frieden, Wohlstand und viel Liebe bringenden Gottesaufträge müssen auch weiterhin energisch ausgeführt werden …
- H. Martenstein, “Mit wem spricht Gott?” [↩]


Beobachtungen zu Politik und Gesellschaft - kommentiert, glossiert und zur Diskussion gestellt.




Sonntag, 12. Oktober 2008
Die westliche Politik sei von Nächstenliebe geleitet? Welch absurder Gedanke. Das klingt doch ein bisschen einfach! Den Einmarsch in den Irak oder nach Afghanistan mag man in Frage stellen. Doch bleiben wir doch in der Gegenwart: Wie gehen wir Christen im Antlitz einer Uniform mit Menschen anderer, uns oft in großen Teilen fremder Kulturen um? Wie behandeln wir diese, auch ohne eine Uniform zu tragen? Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt.
Dienstag, 14. Oktober 2008
an Andi:
“Die westliche Politik sei von Nächstenliebe geleitet? Welch absurder Gedanke…” Richtig! Der Satz “Das ändert nichts … an der christlichen Nächstenliebe, von der sich die westliche Politik stets leiten lässt.” muss dann ja wohl etwas anders gemeint sein! Wie auch die anderen Bemerkungen …
Samstag, 25. Oktober 2008
an Peno: Eine derart überdrehte Ironie halte ich für wenig Hilfreich. Ich wünsche mir klare Positionierungen, statt missverständlicher Doppeldeutungen. Der Erfolg, und somit der Frieden, ist mit den Mutigen!