<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Historiker, Kulturprominenz</title>
	<atom:link href="http://politinfos.org/historiker-kulturprominenz/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://politinfos.org/historiker-kulturprominenz/</link>
	<description>Politik u. Gesellschaft: Fakten - Meinungen</description>
	<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 11:46:43 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Andi</title>
		<link>http://politinfos.org/historiker-kulturprominenz/comment-page-1/#comment-94</link>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 14:07:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politinfos.org/historiker-kulturprominenz/#comment-94</guid>
		<description>Dass Kultur nicht verbindlich festgelegt werden kann, hat in dieser Woche Simone L&#228;ssig im Tagesspiegel unter dem Titel "&lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Schulbuecher;art304,2366960" rel="nofollow"&gt;Viele Geschichten in einem Europa&lt;/a&gt;" f&#252;r mich trefflich beschrieben.

Debei betonte sie einen Zusammenhang, der in der Argumentation verantwortlicher Politikerinnen und Politiker gerne schnell au&#223;er Acht gelassen wird:

"Mit jedem Versuch einer historischen Legitimierung verbindet sich […] die Tendenz zur Ausgrenzung." Diese Tendenz ist meines Erachtens die Wurzel jedweder fremdenfeindlicher Str&#246;mung. Der Extremismus nur die Spitze des Eisbergs.

Um so bedauerlicher, dass Kultur oft nicht als Teil gesellschaftlicher &#214;konomie begriffen wird, sondern als leitende Gr&#246;&#223;e der oberen Zehntausend.

"Die Gesellschaft ist (jedoch) kein 2000-Teile-Puzzle", wie &lt;a href="http://www.monochrom.at/info-monochrom/2007_08_01_archiv.html#6934044397989771231" rel="nofollow"&gt;monochrome&lt;/a&gt; aus Wien k&#252;rzlich beim 9to5 Festival Camp zum Besten gab.

Wer eine Leitkultur propagiert, gesellt sich kulturell zu den Nationalisten. Dies zu begreifen braucht mehr, als etwa ein Studium der Sozialwissen- oder Volkswirtschaft. Es braucht vor allem Menschenrechtsbildung. Wer hier Nachholbedarf hat, der schlage z.B. Artikel 1 der Menschenrechtkonvention nach: "Alle Menschen sind frei und gleich an W&#252;rde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Br&#252;derlichkeit begegnen." (Quelle: http://www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Kultur nicht verbindlich festgelegt werden kann, hat in dieser Woche Simone L&auml;ssig im Tagesspiegel unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Schulbuecher;art304,2366960" rel="nofollow">Viele Geschichten in einem Europa</a>&#8221; f&uuml;r mich trefflich beschrieben.</p>
<p>Debei betonte sie einen Zusammenhang, der in der Argumentation verantwortlicher Politikerinnen und Politiker gerne schnell au&szlig;er Acht gelassen wird:</p>
<p>&#8220;Mit jedem Versuch einer historischen Legitimierung verbindet sich […] die Tendenz zur Ausgrenzung.&#8221; Diese Tendenz ist meines Erachtens die Wurzel jedweder fremdenfeindlicher Str&ouml;mung. Der Extremismus nur die Spitze des Eisbergs.</p>
<p>Um so bedauerlicher, dass Kultur oft nicht als Teil gesellschaftlicher &Ouml;konomie begriffen wird, sondern als leitende Gr&ouml;&szlig;e der oberen Zehntausend.</p>
<p>&#8220;Die Gesellschaft ist (jedoch) kein 2000-Teile-Puzzle&#8221;, wie <a href="http://www.monochrom.at/info-monochrom/2007_08_01_archiv.html#6934044397989771231" rel="nofollow">monochrome</a> aus Wien k&uuml;rzlich beim 9to5 Festival Camp zum Besten gab.</p>
<p>Wer eine Leitkultur propagiert, gesellt sich kulturell zu den Nationalisten. Dies zu begreifen braucht mehr, als etwa ein Studium der Sozialwissen- oder Volkswirtschaft. Es braucht vor allem Menschenrechtsbildung. Wer hier Nachholbedarf hat, der schlage z.B. Artikel 1 der Menschenrechtkonvention nach: &#8220;Alle Menschen sind frei und gleich an W&uuml;rde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Br&uuml;derlichkeit begegnen.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm" rel="nofollow">http://www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm</a>)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

