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	<title>Tendenzen</title>
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	<description>Politik u. Gesellschaft: Fakten - Meinungen</description>
	<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 16:15:25 +0000</pubDate>
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		<title>Sarrazin-Bigotterie</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 15:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peno</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Bruno Preisend&#246;rfer:
„Wenn er [Sarrazin] sich ein bisschen tischfeiner ausgedr&#252;ckt h&#228;tte, h&#228;tte ich [Helmut Schmidt] ihm in weiten Teilen zustimmen k&#246;nnen.“
Diese teetassenhafte Besorgnis um Sarrazins Tischfeinheit zeigt, dass der Mann schmutzige Gedanken in den Mund nimmt, die viele Leute mit sauberen H&#228;nden im Kopf haben [...]
Vielleicht auch, weil [...] Sarrazin [...] vielen Menschen der akademischen Mitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Quelle" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/intelligenz-ist-zu-50-bis-80-prozent-angeboren/1912078.html" class="external">Bruno Preisend&ouml;rfer</a>:</p>
<blockquote><p>„Wenn er [Sarrazin] sich ein bisschen tischfeiner ausgedr&uuml;ckt h&auml;tte, h&auml;tte ich [Helmut Schmidt] ihm in weiten Teilen zustimmen k&ouml;nnen.“</p></blockquote>
<blockquote><p>Diese teetassenhafte Besorgnis um Sarrazins Tischfeinheit zeigt, dass der Mann schmutzige Gedanken in den Mund nimmt, die viele Leute mit sauberen H&auml;nden im Kopf haben [...]</p>
<p>Vielleicht auch, weil [...] Sarrazin [...] vielen Menschen der akademischen Mitte mehr aus der Seele spricht, als ihr Mund zugeben w&uuml;rde.</p></blockquote>
<p>Es geht also nicht nur um Thilo Sarrazin! Das Thema bleibt hei&szlig;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Thilo Sarrazin - heute nur ein Tropfen. 2084?</title>
		<link>http://politinfos.org/thilo-sarrazin-heute-nur-ein-tropfen-2084/</link>
		<comments>http://politinfos.org/thilo-sarrazin-heute-nur-ein-tropfen-2084/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 21:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peno</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aus der Parteienlandschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

		<category><![CDATA[Rassismus. rechtsradikal]]></category>

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		<description><![CDATA[Sarrazins Gedankenwelt fasste Bruno Preisend&#246;rfer in folgenden Punkten zusammen:
&#8220;Erstens: &#8216;Intelligenz ist zu 50 bis 80 Prozent angeboren.&#8217;
Zweitens: Die Hochbegabung konzentriert sich in der Oberschicht, die Mittelschicht bringt gut Begabte hervor, in der Unterschicht ist &#252;berdurchschnittliche Intelligenz selten, in der von staatlichen Transferleistungen lebenden Unterschicht schon normale Intelligenz die Ausnahme.
Drittens: &#8230; Je niedriger der Intelligenzquotient, desto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sarrazins Gedankenwelt fasste Bruno <a title="in: Der Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/intelligenz-ist-zu-50-bis-80-prozent-angeboren/1912078.html" class="external">Preisend&ouml;rfer</a> in folgenden Punkten zusammen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Erstens: &#8216;Intelligenz ist zu 50 bis 80 Prozent angeboren.&#8217;</p>
<p>Zweitens: Die Hochbegabung konzentriert sich in der Oberschicht, die Mittelschicht bringt gut Begabte hervor, in der Unterschicht ist &uuml;berdurchschnittliche Intelligenz selten, in der von staatlichen Transferleistungen lebenden Unterschicht schon normale Intelligenz die Ausnahme.</p>
<p>Drittens: &#8230; Je niedriger der Intelligenzquotient, desto h&ouml;her die Fertilit&auml;tsrate.</p>
<p>Viertens: Dies f&uuml;hrt zum Sinken der gesellschaftlichen Gesamtintelligenz &#8230;</p>
<p>F&uuml;nftens: Zur Korrektur dieser Entwicklung m&uuml;ssen die dummen Leute aus der Unterschicht am Kinderkriegen gehindert &#8230; werden. Des Weiteren ist die Zuwanderung dummer T&uuml;rken, Araber und Afrikaner zu unterbinden und durch eine gesteuerte Migration gebildeter Menschen aus intelligenteren L&auml;ndern zu ersetzen.&#8221;</p></blockquote>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1119" title="kari_20100826_sarrazene" src="http://politinfos.org/wp-content/uploads/2010/08/kari_20100826_sarrazene.gif" alt="kari_20100826_sarrazene" width="544" height="380" /></p>
<p><a title="Karikaturen" href="http://www.stuttmann.de/" class="external">© K. Stuttmann</a></p>
<p>Sarrazin reibt sich die H&auml;nde, nicht nur wegen der pr&auml;chtigen Verkaufserfolge seines Buches. Seine Partei, die SPD, hat mal wieder ein Problem: Sie bringt es nicht fertig, ihn rauszuschmei&szlig;en. Es reichte und reicht nur zu bitterb&ouml;sen Mahnungen und Empfehlungen: Hau ab! Geh&#8217; deiner Wege! Ohne uns!</p>
<p>Sarrazin wei&szlig; aber, dass er diesen genossenschaftlichen Ratschl&auml;gen nicht folgen muss. Denn so manch eine/r in den b&uuml;rgerlichen, auch sozialdemokratischen Kreisen stimmt dem Herrn Sarrazin offen oder hinter vorgehaltener Hand zu.</p>
<p>Aus einem unver&ouml;ffentlichten, noch nicht autorisierten Statement Sarrazins:</p>
<p>&#8220;Was wollt ihr eigentlich? Warum diese Hetze? Wo blieb eure Emp&ouml;rung als unser damaliger Genosse <strong>Oskar Lafontaine</strong> in den 8oer/90er Jahren als saarl&auml;ndischer Ministerpr&auml;sident f&uuml;r die SPD mit arbeitsmarktpolitischen Wahlparolen am rechten Rand graste? Ich habe auch keinen Aufstand erlebt, als dieser Oskar Lafontaine, damals noch unser Parteioberst, 2005 <a title="Quelle" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/sozialdemokraten-zur-einwanderung/1912082.html" class="external">verk&uuml;ndete</a>:</p>
<p><em>Der Staat ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienv&auml;ter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter ihnen zu Billigl&ouml;hnen die Arbeitspl&auml;tze wegnehmen.</em></p>
<p>Und wie war das 1997 mit unserem <strong><a title="Quelle" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/sozialdemokraten-zur-einwanderung/1912082.html" class="external">Gerhard Schr&ouml;der</a></strong>:</p>
<p><em>&#8230; Wer unser Gastrecht missbraucht, f&uuml;r den gibt es nur eins: raus, und zwar schnell.</em></p>
<p>Schlie&szlig;lich hat auch der von den Medien zur unantastbaren Ikone hoch stilisierte <strong><a title="Quelle" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/sozialdemokraten-zur-einwanderung/1912082.html" class="external">Helmut Schmidt</a></strong> kaum Widerspruch erlebt, als er bereits 1992 t&ouml;nte:</p>
<p><em>Man kann aus Deutschland mit einer immerhin tausendj&auml;hrigen Geschichte seit Otto I. nicht nachtr&auml;glich einen Schmelztiegel machen &#8230; Weder aus Frankreich noch aus England, noch aus Deutschland d&uuml;rfen Sie Einwanderungsl&auml;nder machen. Das ertragen die Gesellschaften nicht. Dann entartet die Gesellschaft! &#8230; Es kann dazu kommen, dass wir &uuml;berschwemmt werden.</em></p>
<p>Nicht nur 1992, auch heute noch geh&ouml;rt unser <a title="Quelle" href="http://blog.zeit.de/joerglau/2009/11/12/helmut-schmidt-verteidigt-sarrazin_3231" class="external">Helmut Schmidt</a> inhaltlich, bei einigen sprachlichen Vorbehalten zu meinen Unterst&uuml;tzern: <em>Wenn er sich ein bisschen tischfeiner ausgedr&uuml;ckt h&auml;tte, h&auml;tte ich ihm in weiten Teilen zustimmen k&ouml;nnen.</em></p>
<p>Und: Schlie&szlig;lich bin ich erst vor gut einem Jahr von den sozialdemokratischen F&uuml;hrungskr&auml;ften, die mich doch genau kannten, in mein Bundesbankeramt gehievt worden.</p>
<p>Wie bitte wollt ihr heute meinen Rausschmiss begr&uuml;nden, wenn ich euch mit den zuvor genannten Fakten und &Auml;u&szlig;erungen konfrontiere?&#8221;</p>
<p>Steter Tropfen h&ouml;hlt  den Stein. Sarrazin ist nur ein Tropfen, so wie Helmut Schmidt, Gerhard Schr&ouml;der, Oskar Lafontaine u.v.a. &#8230; Sarrazins Thesen kommen in weiten Teilen unserer Gesellschaft (auch der SPD-Mitglieder!) gut an. Man st&ouml;&szlig;t sich allenfalls an Sprache, Stil oder anderen <em>&#8220;Tischfeinheiten&#8221; </em>(H. Schmidt).</p>
<p><strong>Klaus Zimmermann</strong>, Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung, unterst&uuml;tzt Sarrazins Forderung nach einer effektiveren &#8220;Selektionspolitik&#8221; im Interesse kultureller (ethnischer?) und &ouml;konomischer Stabilit&auml;t Deutschlands.</p>
<p>Wird es noch lange dauern, bis der Ruf nach einer auch genetisch gesteuerten, deutschnationalen Bev&ouml;lkerungspolitik &#8220;tischfein&#8221; erschallt? Schlie&szlig;lich gibt es doch auch ein paar Millionen Deutschst&auml;mmige, die ziemlich wenig zur Mehrung des BSP beitragen! Die die altehrw&uuml;rdige Kultur und ihre &ouml;konomische Prosperit&auml;t mit F&uuml;&szlig;en treten und sich partout nicht in die deutsche Mittel-/Oberschicht integrieren wollen. Auch hier k&ouml;nnte<em> &#8220;Selektion&#8221;</em> helfen. Die genetischen Einteilungen hat Sarrazin ja bereits vorgenommen.</p>
<p>Muss George Orwells &#8220;1984&#8243; umgeschrieben werden in &#8220;2084&#8243;?<strong></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Oskar und der Neid</title>
		<link>http://politinfos.org/oskar-und-der-neid/</link>
		<comments>http://politinfos.org/oskar-und-der-neid/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 14:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peno</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[DIE LINKE.]]></category>

		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<category><![CDATA[Lafontaine]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus einem Interview mit Oskar Lafontaine:
&#8220;&#8230; Die Versuchung ist gro&#223;, Neid gegen sie (gemeint sind Politiker linker Parteien in Spitzenfunktionen) zu sch&#252;ren, wenn sie ein h&#246;heres Einkommen haben als ein Hartz-IV-Empf&#228;nger &#8230;&#8221;
Merkw&#252;rdige Gr&#246;&#223;enordnungen! Erinnert stark an Klaus Ernst.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einem <a title="Wortlaut" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/logisch-dass-die-spd-fehler-korrigiert/1912976.html" class="external">Interview</a> mit <strong>Oskar Lafontaine</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; Die Versuchung ist gro&szlig;, Neid gegen sie (gemeint sind Politiker linker Parteien in Spitzenfunktionen) zu sch&uuml;ren, wenn sie ein h&ouml;heres Einkommen haben als ein Hartz-IV-Empf&auml;nger &#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Merkw&uuml;rdige Gr&ouml;&szlig;enordnungen! Erinnert stark an <a title="Neid-Debatte" href="http://politinfos.org/klaus-ernst-und-die-neid-debatte/">Klaus Ernst</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Klaus Ernst und die &#8220;Neid-Debatte&#8221;</title>
		<link>http://politinfos.org/klaus-ernst-und-die-neid-debatte/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 14:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peno</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[DIE LINKE.]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewiss: Klaus Ernst ist ein umtriebiger und flei&#223;iger Mann:

Zahlreiche Mandate im Parlament, in der Partei, in den Gewerkschaften, in diversen Aufsichtsr&#228;ten pr&#228;gen seine Biografie. Gegen innerparteiliche Vorw&#252;rfe wegen &#196;mterh&#228;ufung und dadurch entstehende &#220;berforderung hat er sich erfolgreich zur Wehr gesetzt.
Klaus Ernst ist auch sehr gro&#223;z&#252;gig - wenn es um die Nutzung des bequemen und komfortablen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gewiss: Klaus Ernst ist ein umtriebiger und flei&szlig;iger Mann:</p>
<ul>
<li>Zahlreiche Mandate im Parlament, in der Partei, in den Gewerkschaften, in diversen Aufsichtsr&auml;ten pr&auml;gen seine Biografie. Gegen innerparteiliche Vorw&uuml;rfe wegen &Auml;mterh&auml;ufung und dadurch entstehende &Uuml;berforderung hat er sich erfolgreich zur Wehr gesetzt.</li>
<li>Klaus Ernst ist auch sehr gro&szlig;z&uuml;gig - wenn es um die Nutzung des bequemen und komfortablen Erste-Klasse-Service bei den Flugreisen f&uuml;r seine “dienstlichen”, nat&uuml;rlich im Auftrag und zum Wohle des Volkes abverlangten Verpflichtungen geht und er diese nicht mit seinem Porsche erledigen kann.</li>
<li>Klaus Ernst kann aber auch sehr sparsam sein - jedenfalls wenn es um die Bezahlung seiner Reisekosten aus der Parteikasse oder gar aus eigener Tasche geht. Er l&auml;&szlig;t lieber den Bundestag bezahlen. <em>Alles f&uuml;r das Volk, alles durch das Volk und alles zu Lasten des Volkes.</em></li>
</ul>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1068" title="120px-klaus_ernst_050825_08" src="http://politinfos.org/wp-content/uploads/2010/08/120px-klaus_ernst_050825_08.jpg" alt="120px-klaus_ernst_050825_08" width="120" height="80" />Erstreaktionen: Alles ganz legal! Richtig. Aber doch wohl nur nach den Regeln der politischen Gegner. Und von denen wollen sich doch gerade linke Mandatstr&auml;ger („Funktion&auml;re“?) absetzen. Auch Klaus Ernst (?). Dabei geht es gar nicht so sehr um jede Einzelheit dieser sogenannten Neid-Debatte, sondern vielmehr auch um die Chuzpe, mit der linke Funktion&auml;re dieser &#8220;Neid-Debatte&#8221; begegnen. F&uuml;r Klaus Ernst ist die Kritik an seinem Porsche, seinem Einkommen (immerhin monatlich ca. 13.000 EURO - soweit in der &Ouml;ffentlichkeit bekannt geworden!) oder seinen Multifunktionen allenfalls eine b&ouml;se „Neid-Debatte“, die mit seiner politischen und pers&ouml;nlichen Glaubw&uuml;rdigkeit nichts zu tun hat - wie er meint. Er hat seine parteiinternen Kritiker im Griff, auch mit Hilfe des Hintergrund-Jongleurs <a title="Lafontaine" href="http://politinfos.org/oskar-lafontaine-ein-problem/">Oskar Lafontaine</a>.</p>
<p>Ach ja: <strong><em>„Linke m&uuml;ssen nicht arm sein“</em></strong>! So verteidigte vor einiger Zeit Lothar Bisky seinen mitstreitenden Lebemann Oskar Lafontaine. Und Klaus Ernst ist schlie&szlig;lich ein getreuer Gefolgsmann von Lafontaine.</p>
<p>Nein, Linke m&uuml;ssen nicht arm sein. Die Definitionen f&uuml;r &#8220;Arm&#8221; und &#8220;Reich&#8221; waren und sind umstritten. Seit eh und jeh. Weltweit. Klar und unbestreitbar ist aber, dass ein Klaus Ernst mit seinem Porsche, seinen Abrechnungen, seinem Gesamteinkommen nicht zu den Armen z&auml;hlt. Muss er auch nicht. Aber zwischen &#8220;Arm&#8221; und &#8220;Reich&#8221; gibt es ja noch ein paar Abstufungen. Man wird dar&uuml;ber streiten d&uuml;rfen, ob Klaus Ernst f&uuml;r sich die einzig richtige und f&uuml;r seine Partei politisch  vertretbare Stufe gew&auml;hlt hat.</p>
<p>Man darf gespannt sein, mit welchen Spr&uuml;chen der <a title="Presseartikel" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/vorsitzender-klaus-ernst-bekommt-extrageld-fuer-manche-zuviel/1892908.html" class="external">„Linke Luxus“</a> eines Klaus Ernst demn&auml;chst noch verteidigt wird, z.B.:  Der Banker Ackermann verdient mehr! Und: Die kleinlichen Kritiken richten sich sowieso weniger gegen einzelne Funktion&auml;re wie Klaus Ernst als vielmehr gegen die linke Gesamtpartei. Im &uuml;brigen handelt es sich ohnehin nur um eine kleinkarierte Neid-Debatte.</p>
<p>Warum m&uuml;ssen sich auch die verdammt hoch bezahlten Politfunktion&auml;re der Linken solche Bl&ouml;&szlig;en geben? F&uuml;r die Gegner der Linken ein gefundenes Fressen.</p>
<p>Die Debatte kommt in Gang. Und die n&auml;chsten Wahlen kommen auch.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Henryk M. Broder - &#8220;Der Pornoschriftsteller&#8221;</title>
		<link>http://politinfos.org/henryk-m-broder-der-pornoschriftsteller/</link>
		<comments>http://politinfos.org/henryk-m-broder-der-pornoschriftsteller/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 16:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>peno</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schlaglichter]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstaunlich, wie es dem hasserf&#252;llten Broder immer wieder gelingt, seinen Strau&#223; ressentimentgeladener Pseudoinformationen in einem Artikel zu b&#252;ndeln und dann auch noch in seri&#246;sen Zeitungen unterzubringen, z.B. am 12.7.10 &#8220;Betreten auf eigene Gefahr&#8221;. Ein unglaubliches Sammelsurium h&#228;sslicher Vorurteile. Das erlaubt sich nur ein Broder, der Mann, der seit einem Berliner LG-Urteil vom 25.11.2008 wegen seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstaunlich, wie es dem hasserf&uuml;llten <a href="http://politinfos.org/?s=Broder">Broder</a> immer wieder gelingt, seinen Strau&szlig; ressentimentgeladener Pseudoinformationen in einem Artikel zu b&uuml;ndeln und dann auch noch in seri&ouml;sen Zeitungen unterzubringen, z.B. am 12.7.10<a title="Text" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/betreten-auf-eigene-gefahr/1881232.html" class="external"> &#8220;Betreten auf eigene Gefahr&#8221;</a>. Ein unglaubliches Sammelsurium h&auml;sslicher Vorurteile. Das erlaubt sich nur ein Broder, der Mann, der seit einem Berliner <a title="Text" href="http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/LG%20Berlin,%20Urteil%2026.11.08,%2027%20O%20672.08.pdf" class="external">LG-Urteil </a>vom 25.11.2008 wegen seiner Vergangenheit sogar &#8220;Pornoschriftsteller&#8221;genannt werden darf. In diesem Urteil findet man wichtige Hinweise auf Qualit&auml;t und Methode eines Henryk M. Broder:</p>
<blockquote><p>„Wer das Recht der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung in der Weise benutzt wie der Kl&auml;ger (Henryk M. Broder), muss sich auch selbst deutliche Kritik an seiner Person gefallen lassen“&#8230;</p></blockquote>
<p>Und weiterhin attestiert das Berliner Landgericht dem Kl&auml;ger Broder</p>
<blockquote><p>„eine besondere Vorliebe f&uuml;r eine Ausdrucksweise mit sexuell drastischen und dem Genitalbereich entstammenden Begriffen (…), die er auch benutzt, wenn es gar nicht um sexuelle oder verwandte Themen geht, so dass auch politische und andere Diskussionen immer wieder mit sexuellen Konnotationen aufgeladen werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dass ein solcher Schreiberling anl&auml;sslich eines sehr bedauerlichen und verurteilenswerten Gewaltexzesses in einem Neuk&ouml;llner Schwimmbad wieder in seine altbekannte Diskriminierungskiste greift, um einen wirren Artikel zu schreiben, ist klar.</p>
<p>Die inhaltliche Wirrnis seiner Artikel ist HMB jetzt wohl selbst schon aufgefallen. Er erfindet &#8220;<a title="Text" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/zehn-regeln-fuer-eine-ausgewogene-und-faire-berichterstattung/1884222.html" class="external">10 Regeln f&uuml;r eine ausgewogene und faire Berichterstattung</a>&#8220;.</p>
<p>Kommentatoren sind Broder bereits zu Hilfe geeilt und haben diese &#8220;Regeln&#8221; sinnvoll erg&auml;nzt. Hier noch zwei weitere Erg&auml;nzungsregeln:</p>
<p><strong>Die 16. Regel:</strong></p>
<p>Und wenn du einen Menschen trriffst, der behauptet, Broder sei ein &#8220;Pornoschreiber&#8221; dann vergiss nicht, dass das lt. einem Berliner LG-Urteil vom 25.11.08 rechtens ist.</p>
<p><strong>Die 17. Regel:</strong></p>
<p>Bis sp&auml;t in die 80er Jahre hie&szlig; es: <em>Wenn dieses Gesicht (gemeint war Gerhard L&ouml;wenthal, das westliche Pendant zu Eduard Schnitzler) auf Ihrem Bildschirm auftaucht, dann bitte sofort abschalten!</em><br />
In Analogie dazu gilt heute die 17. Regel: <em>Wenn der Name Henryk M. Broder als Autor auftaucht, dann bitte sofort umbl&auml;ttern! Du vers&auml;umst nichts, wenn du Broders Tiraden ungelesen l&auml;sst.</em></p>
<p>PS: Wie man sieht,  habe ich mich an diese 17. Regel leider selbst nicht gehalten. Neugier.</p>
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