Entschuldigung …
Donnerstag, 26. Februar 2009 | Autor: peno
Frage: Was unterscheidet den britischen Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson von dem deutschen Holocaust-Leugner Horst Mahler?
Antwort: Der britische Bischof ballt die Faust korrigiert nichts, kennt aber das päpstliche Entschuldigungsritual und erkauft sich nach längerer Bedenkzeit den Ablassbrief durch eine lockere Entschuldigung:
„Der Heilige Vater und mein Oberer, Bischof Bernard Fellay, haben mich ersucht, die Bemerkungen, die ich vor vier Monaten gegenüber dem schwedischen Fernsehen gemacht habe, neu zu überdenken, da deren Folgen sehr schwerwiegend gewesen sind.
In Anbetracht dieser Folgen kann ich wahrheitsgemäß sagen, dass es mir leid tut, diese Bemerkungen gemacht zu haben, und dass ich sie nicht gemacht hätte, wenn ich im Vorhinein um den ganzen Schaden und den Schmerz gewusst hätte, die diese verursachen würden, besonders der Kirche, aber ebenso den Überlebenden und den Verwandten der Opfer der Ungerechtigkeit unter dem Dritten Reich.
Im schwedischen Fernsehen habe ich nur die Meinung ( “Ich glaube”, “Ich glaube”) eines Nicht-Historikers geäußert, eine Meinung, die sich vor 20 Jahren auf Grundlage der damals verfügbaren Beweise herausgebildet hat und seither selten in der Öffentlichkeit geäußert worden ist. Nichtsdestoweniger haben mich die Ereignisse der letzten Wochen und der Rat von älteren Mitgliedern der Bruderschaft des hl. Pius X. von meiner Verantwortung für die verursachten großen Schwierigkeiten überzeugt. Ich bitte alle, die sich aufgrund meiner Worte aufrichtig entrüstet haben, vor Gott um Vergebung.
Wie der Heilige Vater gesagt hat: Jeder Akt ungerechter Gewalt gegen auch nur einen Menschen verletzt die gesamte Menschheit.“1 + Richard Williamson London, 26. Februar 2009
Williamson hat mit dieser Erklärung den Freunden der Rabulistik ein treffliches Beispiel geliefert.
Der katholische Bischof muss nun nicht in die Hölle. Auch seine Kumpane (z.B. David Irving) bleiben unbehelligt.
Horst Mahler verweigert die Entschuldigung, hetzt weiter und muss nun für 6 Jahre hinter deutsche Gitter. Vielleicht gewinnt auch Horst Mahler demnächst eine Reise nach Canossa.


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