EKD-Synode
Mittwoch, 7. November 2007 | Autor: peno
Zu Beginn der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland proklamiert Bischof Huber eine neue Streitkultur:
- „Religiöse Pluralität ist der Ernstfall der Religionsfreiheit.“
- Moscheen ja, aber erst nach einer kritischen Auseinandersetzung über deren Ort, Größe, Gestaltung und Anzahl.
- Den Satz „Gott ist Liebe“ gibt es nicht in jeder Religion.
- Es ist unsinnig, aus den Einsichten der modernen Naturwissenschaften abzuleiten, es gebe keinen Gott.
Zum Ende der Synode soll man den “Stoßseufzer” Heinrich Heines vernommen haben:
Unbequemer neuer Glauben!
Wenn sie uns den Herrgott rauben,
Hat das Fluchen auch ein End -
Himmel-Herrgott-Sakrament!Wir entbehren leicht das Beten,
Doch das Fluchen ist vonnöten,
Wenn man gegen Feinde rennt -
Himmel-Herrgott-Sakrament!Nicht zum Lieben, nein, zum Hassen
Sollt ihr uns den Herrgott lassen,
Weil man sonst nicht fluchen könnt -
Himmel-Herrgott-Sakrament!
Ja: Die Kirchen haben Sorgen! Der Kampf der Religionen bleibt wohl eine „unendliche Geschichte“.


Beobachtungen zu Politik und Gesellschaft - kommentiert, glossiert und zur Diskussion gestellt.



