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	<title>Kommentare zu: Drei Finger</title>
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	<description>Politik u. Gesellschaft: Fakten - Meinungen</description>
	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 03:43:51 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Andi</title>
		<link>http://politinfos.org/drei-finger/comment-page-1/#comment-8</link>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 14:59:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich komme nicht umhin, einen Kommentar zu hinterlassen. Die Einsch&#228;tzung kann besser nicht sein, so schwer begreifbar sie auch scheint.

Jeder ausgestreckte Finger deutet auf den Anzeigenden hin. Es sind nicht Parteien, die Verboten werden k&#246;nnen - Menschen m&#252;ssten es sein. Doch wer bin ich, dass ich mir ein Urteil &#252;ber einen anderen leisten darf?

Nur in der Akzeptanz des Anderen und der Solidarit&#228;t zu jenem liegt die L&#246;sung f&#252;r unsere gesellschaftlichen Probleme. Die Themen sind vielf&#228;ltig: Von B&#246;rsenspekulation, Alters- und Kinderarmut, &#252;ber Umweltschutz, Mobilit&#228;t und Klimawandel, bis hin zu Fremdenfeindlichkeit, Trostlosigkeit und Ignoranz. Wer die Zusammenh&#228;nge nicht begreifen will, muss sich Zynismus vorwerfen - der zu all dem erst f&#252;hrt.

Wer Verbote fordert, sollte sich in Gen&#252;gsamkeit &#252;ben. Die ewige Frage nach der Schuld des Anderen k&#246;nnte sich damit in Scham f&#252;r sich selbst verwandeln. Extremisten unterscheiden sich hier nicht von der selbsternannte Mitte der Gesellschaft. Ein Verbot w&#228;re &#252;berfl&#252;ssig. Weg von bodenlosem Wachstum und Ausbeutung, hin zu bodenst&#228;ndiger Lebensqualit&#228;t. Weg vom eingebildeten Kleinb&#252;rgertum, hin zu einer gerechten Gestaltung der globalen Gesellschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme nicht umhin, einen Kommentar zu hinterlassen. Die Einsch&auml;tzung kann besser nicht sein, so schwer begreifbar sie auch scheint.</p>
<p>Jeder ausgestreckte Finger deutet auf den Anzeigenden hin. Es sind nicht Parteien, die Verboten werden k&ouml;nnen - Menschen m&uuml;ssten es sein. Doch wer bin ich, dass ich mir ein Urteil &uuml;ber einen anderen leisten darf?</p>
<p>Nur in der Akzeptanz des Anderen und der Solidarit&auml;t zu jenem liegt die L&ouml;sung f&uuml;r unsere gesellschaftlichen Probleme. Die Themen sind vielf&auml;ltig: Von B&ouml;rsenspekulation, Alters- und Kinderarmut, &uuml;ber Umweltschutz, Mobilit&auml;t und Klimawandel, bis hin zu Fremdenfeindlichkeit, Trostlosigkeit und Ignoranz. Wer die Zusammenh&auml;nge nicht begreifen will, muss sich Zynismus vorwerfen - der zu all dem erst f&uuml;hrt.</p>
<p>Wer Verbote fordert, sollte sich in Gen&uuml;gsamkeit &uuml;ben. Die ewige Frage nach der Schuld des Anderen k&ouml;nnte sich damit in Scham f&uuml;r sich selbst verwandeln. Extremisten unterscheiden sich hier nicht von der selbsternannte Mitte der Gesellschaft. Ein Verbot w&auml;re &uuml;berfl&uuml;ssig. Weg von bodenlosem Wachstum und Ausbeutung, hin zu bodenst&auml;ndiger Lebensqualit&auml;t. Weg vom eingebildeten Kleinb&uuml;rgertum, hin zu einer gerechten Gestaltung der globalen Gesellschaft.</p>
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