DIE LINKE: Ulla Jelpke
Sonntag, 23. Mai 2010 | Autor: peno
Die “Dämonisierung der DDR und insbesondere des MFS” (Ministerium für Staatssicherheit, Stasi) findet die Altaktivistin Ulla Jelpke bekagenswert.
Was mag die innenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag damit meinen? Leidet sie unter Denk- und/oder Sprachstörungen?
Ulla Jelpke weiter:
“Viele von Euch (gemeint sind die alten Kameraden des DDR-Auslandsgeheimdienstes) wurden für ihren mutigen Einsatz für den Frieden nach dem Ende der DDR mit Gefängnis bestraft.” Das sei “himmelschreiendes Unrecht”, meint sie.
Mit ähnlichen Formulierungen und Gedanken - sinnentsprechend umformuliert - rechtfertigen noch heute so manche Vertreter der rechten Szene, nicht selten auch Bürgerliche zumindest Einzelerscheinungen des NS-Staats oder anderer Diktaturen!
DIE LINKE hat viele Probleme. Von einigen völlig überflüssigen, ja sogar politisch schädlichen Problemen, z.B. Ulla Jelpkes Verhältnis zu den alten Kameradschaften der damaligen DDR-Geheimdienste, sollte sich DIE LINKE trennen können.
Für die neofaschistische Szene sind Jelpkes Äußerungen natürlich ein leicht gefundenes Fressen. Vor den im Forum der “Jungen Freiheit” geäußerten, unverschämten und kriminellen Meinungen und Drohungen sollte Frau Jelpke in eigenem Interesse geschützt werden. Vielleicht auch durch Unterlassen so dummer Äußerungen zu früheren Staatsorganen der DDR.
Mit Ulla Jelpke ist kein Staat zu machen. Schon gar nicht für DIE LINKE!
Wie weit mag DIE LINKE auf Bundes- und/oder Landesebene heute noch immer durchsetzt und beeinflusst sein durch alte Seilschaften der ein für allemal untergegangenen DDR und deren Sympathisanten?


Beobachtungen zu Politik und Gesellschaft - kommentiert, glossiert und zur Diskussion gestellt.



